Frohe Weihnachten Euch Allen

Münchenblende wünscht Frohe Weihnachten © Andy Ilmberger

Münchenblende wünscht Frohe Weihnachten © Andy Ilmberger

Wieder ist ein Jahr fast zu Ende und steuert seinem vermeintlichen Höhepunkt entgegen: Heilig Abend. Ein Jahr, welches im Kleinen wie im Großen den immensen Wert verdeutlichte von Respekt, Toleranz, Frieden, Freiheit, Zusammenhalt, Vertrauen, Liebe sowie die Gesundheit und das Wohlergehen für andere und nicht zuletzt sich selbst. All das sind die elementarsten und wichtigsten Dinge unserer Gesellschaft und in jeder Familie, leider lässt sich all das nicht einpacken und unter den Christbaum legen. Doch abgesehen von der Gesundheit können wir uns mit all diesen Eigenschaften jeden Tag gegenseitig beschenken, was wiederum doch richtig grandios ist. So lasst uns doch damit ab sofort beginnen! Und weil Weihnachten ist, gibt es noch ein paar Socken, Krawatten, Parfüms und Küchenmaschinen oben drauf. Oder Ihr macht es wie unser Männchen hier, der Weihnachten am Strand verbringt und sein Weihnachten feiert, wie er es am liebsten mag. Hauptsache Ihr habt Spaß und zelebriert für Euch perfekte Weihnachten. Und wann immer Ihr einen Menschen begegnet – egal wer, wo und wann – beschenkt ihn mit Frieden, Toleranz, Respekt, Nächstenliebe, Menschlichkeit und was Ihr sonst noch zu Geben vermögt – ich glaube man bekommt weit mehr zurück, als man je erhoffen würde…

Sollte jetzt keine Predigt werden, sondern vielmehr die Stimmung des zu Ende gehenden Jahres reflektieren. Münchenblende wünscht allen Lesern, Followern, Fans und Fotoliebhabern sowie Euch allen da draußen ein perfektes Weihnachtsfest.

Euer Andy Ilmberger, Münchenblen.de

 

Running Grusling – Krampuslauf 2015 in München

Impressionen vom Krampuslauf in München im Dezember 2015 mit allerlei Krampussen, Perchten, teuflischen Gestalten und mehr. © Andy Ilmberger

Schau mir in die Augen, Kleiner. Eine kleine Hexe mit verführerischem Blick – was führt sie wohl im Schilde? © Andy Ilmberger

Einen Anblick wie in einer Geisterbahn – oder gar wie mitten in der Hölle, das bietet der Krampuslauf in München, der am 13. Dezember 2015 in der Münchner Fußgängerzone stattfand und am 20. Dezember 2015 (16:00 – 17:00 Uhr von der Neuhauserstraße Mitte zum Marienplatz) seine Wiederholung findet. Frei nach dem Motto: Wenn der Krampus zweimal klingelt! Die liebevoll gearbeiteten und zumeist spektakulär gruslig gestalteten Masken und Verkleidungen sind einen Besuch auf jeden Fall wert. Einen ersten Eindruck bekommt Ihr unten in der Bildergalerie. Aber den Live-Anblick kann natürlich kein Bild ersetzen. 😉

Krampusse, Perchten, Teufel und Nikoläuse im Aufbruch

Was da innerhalb einer Stunde beim Krampuslauf an dunklen Gestalten am Zuschauer vorbeizieht, kann einem schon Angst einflösen. Offiziell heißt es ja, dass der Nikolaus und der Krampus zur Adventszeit gemeinsam losziehen. Und während der Nikolaus die braven Kinder beschenkt, holt der Krampus bei den bösen Kindern seine Schmerz-verheißende Rute raus. Bei dem Umzug in München waren etwa eine Hand voll Nikoläuse mit dabei, denen gegenüber standen etwa 400 angsteinflößende und lautstarke Krampusse. Daraus lässt sich vielleicht nicht zwingend schließen, dass es eben weit mehr böse Kinde gibt als Brave… oder vielleicht auch doch?! Continue reading

Lost Place in München – der Geisterbahnhof München Olympiastadion

Der einst glanzvolle Bahnhof München Olympiastadion... bzw. das, was von ihm übrig blieb. © Andy Ilmberger

Der einst glanzvolle Bahnhof München Olympiastadion… bzw. das, was von ihm übrig blieb. © Andy Ilmberger

Die XX. Olympischen Sommerspiele fanden 1972 bekanntlich in München statt. München erntete mit diesem Mega-Sportevent zunächst weltweite Anerkennung als stets gut organisierter und allseits fröhlicher Ausrichter der Spiele. Allerdings bekamen die zunächst so heiteren Olympischen Spiele einen herben Dämpfer, als am 5. September 1972 eine palästinensische Terrororganisation namens Schwarzer September ins Olympische Dorf eindrang und dort elf israelische Sportler als Geiseln nahm… nach einer überstürzten Befreiungsaktion in München und einem blutigen Showdown am Militärflughafen von Fürstenfeldbruck kamen alle elf israelischen Delegationsmitglieder sowie fünf Terroristen und ein deutscher Polizist ums Leben. Soviel zum traurigen Teil der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 in München.

Für die Münchner Bürger selbst hatten die Olympischen Spiele einen sehr bedeutenden Nebeneffekt, der vor allem im Nachhinein deutlich mehr wiegt als Goldmedaillen und das Gefühl, für zwei Wochen der Nabel der Welt zu sein: nämlich die Münchner U-Bahn und der Ausbau des S-Bahnnetzes. Erste Planungen zu einem unterirdischen Nahverkehr gab es in München bereits 1905, damals schien der Aufwand jedoch nicht im Verhältnis zum Verkehrsaufkommen der Stadt zu stehen – München zählte damals auch lediglich eine halbe Million Einwohner. Doch die Pläne für eine U-Bahn ploppten immer wieder auf. 1928 machte dann die Weltwirtschaftskrise einen Strich durch die Rechnung, Anfang der 1940er Jahre im Dritten Reich waren einige U-Bahn-Tunnel bereits im Rohbau fertig, ehe die Luftangriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg wieder alles zum Einsturz brachten. In den 1950ern fehlte trotz Wirtschaftswunder schlichtweg das Geld für so ein kostspieliges Tunnelprojekt. Doch München wuchs rasant, wurde um 1958 zur Millionenstadt und entsprechend chaotisch waren die Verkehrsbedingungen in der Münchner Innenstadt. Doch trotz des vorherrschenden Verkehrschaos wären die Pläne zum Münchner Nahverkehr vermutlich noch ewig vor sich hin gedümpelt, wenn… ja wenn da nicht jener 26. April 1966 gewesen wäre. An jenem Tag vergab nämlich das IOC (Internationales Olympisches Komitee) die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 nach München. Von nun an war auch den sparsamen Stadtvätern klar, dass der Infrastruktur in der Stadt München dringendste Priorität zusteht. Continue reading

Ausflugsziele für Münchner: die Maria-Dank-Kapelle in Degerndorf

Die Maria-Dank-Kapelle auf dem Fürst-Tegernberg in Degerndorf lockt vor allem an sonnigen Wintertagen wie diesen viele Besucher an. © Andy Ilmberger

Die Maria-Dank-Kapelle auf dem Fürst-Tegernberg in Degerndorf lockt vor allem an sonnigen Wintertagen wie diesen viele Besucher an. © Andy Ilmberger

Als sonntägliches Ausflugsziel würde nicht jedem Münchner spontan Degerndorf einfallen, die meisten wüssten vermutlich nicht mal, wo dieses Kaff eigentlich sein soll – aber zu Unrecht. Zumal die Geschichte von München und Degerndorf seit dem Zweiten Weltkrieg sogar eng miteinander verknüpft ist und die Maria-Dank-Kapelle steht quasi als Symbol für die verflochtene Vergangenheit, die verheerend für München verlief, aber äußerst glücklich für Degerndorf. Die Hintergründe hierzu könnt Ihr hier in diesem Beitrag lesen. Continue reading

Frohe Weihnachten Euch Allen!

Ich wünsche Euch allen frohe, besinnliche und schöne Weihnachten. Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen, vor allem jene die nach Frieden, Toleranz, Respekt und Gesundheit verlangen – Euer Andy Ilmberger. :-)

Weihnachtsstern spiegelt sich in einer Pfütze am Gehsteig wieder  - © Andy Ilmberger

Weihnachtsstern im Asphalt – © Andy Ilmberger

P.S.: Schönheit gibt es an allen Ecken zu entdecken – nur manchmal muss man sie auch sehen… z.B. Sterne im Asphalt!

München Im Bann der Vorweihnachtszeit

Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München – feierlich geschmückt mit einem strahlendem Christbaum, einem schicken Baukran und einer mumifizierten Frauenkirche. © Andy Ilmberger

Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München – feierlich geschmückt mit einem strahlendem Christbaum, einem schicken Baukran und einer mumifizierten Frauenkirche. © Andy Ilmberger

Kaum kommt man Mitte September aus dem Urlaub zurück, steht im heimischen Supermarkt bereits die weihnachtliche Empfangsgarde prominent Spalier. Beschwipst dreinblickende Schokoweihnachtsmänner drängeln sich in den Auslagen mit Lebkuchen und Dominosteinen um die besten Plätze und man denkt sich „lasst mich bloß in Ruhe, jetzt ist erst mal Wiesn-Zeit“! Die Armeen aus wiedergeborenen Osterhasen in Form von gruslig dreinblickenden Nikoläusen geben sich in den Geschäften immer penetranter und aufdringlicher, während man draußen noch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres Ende Oktober einzeln einfängt und man denkt sich, „lasst mich bloß in Ruhe, jetzt ist erst mal Halloween“. Doch die Schokomänner wissen, dass ihre Zeit naht, zudem bekommen sie Unterstützung von Spekulatius, Christstollen, Butterplätzchen und Gummibären geformt in vermeintlich typischen Weihnachtsmotiven. Gedanklich jedoch schwelgt man immer noch in Urlaubserinnerungen mit Sonne, Strand, Meer, Cocktails und 30 Grad im Schatten. In der Heimat im November gibt es nichts von alle dem, nicht einmal die Sonne lies sich in den letzten vier Wochen einmal blicken. Und so maunzt man den trübsinnig dreinblickenden Schokoladenweihnachtsmann nur böse an mit den Worten „lass mich bloß in Ruhe, jetzt ist erst Mal Herbstdepression und November-Blues“. Continue reading

Herbstimpressionen gegen Herbstdepression

Landschaft um Münsing bei Wolfratshausen in Bayern - © Andy Ilmberger

Auch so kann der Herbst aussehen – nebelfrei, sonnig und dekoriert mit Schleierwölkchen. © Andy Ilmberger

Der November wäre für dieses Jahr also geschafft – wurde jetzt auch Zeit, denn seit etwa drei Wochen quält mich der farblose November-Blues: graue Wolkendecken gehen schon seit einer gefühlten Ewigkeit Hand in Hand mit dichten Nebelschleiern – und das ohne jegliche Lücke, um einem Sonnenstrahl auch nur mal den Hauch einer Chance zu geben. Dabei endete der Oktober so versöhnlich und lies zudem den November so farbenfroh beginnen. Noch in der ersten Novemberwoche entstanden solch goldene Herbstbilder wie diese hier. Die Sonne wärmte wohlig und machte Jacken überflüssig. Und zusammen mit zauberhaften Schleierwolken zauberte der Planet spektakuläre Lichterspiele und Farb-Reflexionen in den ansonsten tiefblauen Himmel. Menschen vertrieben sich die Zeit mit Spaziergängen, Radtouren, Drachensteigen oder einfach nur mit in der Sonne sitzen, dabei machten alle ein Gesicht, als würden sie gerade ihre zweiten Frühlingsgefühle in diesem Jahr bekommen. Von einer Herbstdepression fehlte da noch jede Spur. Doch schon bald darauf machte der November seinem Klischee alle Ehre und hüllte uns alle in sein dunkles Gewand aus dichtem Nebel und grauen Wolken. Continue reading

Mae West in München – verdrehtes Kunstwerk aus Kunststoff

Mae West untern Rock geschaut. © Andy Ilmberger

Mae West untern Rock geschaut. © Andy Ilmberger

Treibt einem der Berufsverkehr am Mittleren Ring in München auch am Effnerplatz vorbei, sticht einem seit spätestens 2011 bereits von weitem ein etwas skurriler Blickfänger ins Auge. Die Kommentare der Betrachter reichen in der Regel von „Ähhh, aha“ über „Wos soi jetzat des sei?“ bis hin zu „Braucht’s des?“. Nun, über Kunst lässt sich ja stets vortrefflich streiten, da macht das Kunstgebilde auf der Verkehrsinsel am Effnerplatz in München Bogenhausen keinen Unterschied. Der Kunstkenner nennt jenes künstliche Kunstgebilde aus Kunststoff übrigens Mae West – in Anlehnung an die gleichnamige Broadway- und Hollywood-Legende Mae West.

Nimmt man sich als Fußgänger einmal die Zeit, Mae West näher zu Betrachten oder ihr gar unter den Rock zu schauen, entwickelt das Kunstwerk jedoch durchaus einen gewissen Charme. Continue reading

Ausflugsziele für Münchner: die Skisprungschanze bei Icking

Die Skisprungschanze bei Icking im Sommer verführt mit einem Sprung ins Grüne. © Andy Ilmberger

Die Skisprungschanze bei Icking im Sommer verführt mit einem Sprung ins Grüne. © Andy Ilmberger

Schon so oft daran vorbeigefahren und irgendwo im Hinterstübchen gewundert, was da in Icking im Feld zum Abhang hin gerichtet für ein seltsamer und hässlicher Beton-Turm steht. Eines Tages hab ich mich dann mal so richtig bewusst gewundert und sah mir diesen Turm aus der Nähe an. Es gab zwei Möglichkeiten: entweder es handelt sich um eine Skischanze?! Aber wer um alles in der Welt würde mitten in diese Landschaft der Isarauen eine Sprungschanze hinein bauen… oder dieses graue Ungetüm blieb wie die meisten hässlichen Betonüberreste in dieser Gegend vom zweiten Weltkrieg übrig? Erfreulicherweise Weise war es Ersteres!

Aus Münchener Sicht würde man das etwa 20 Kilometer südlich gelegene Örtchen Icking durchaus als Kaff bezeichnen, wo der Hund begraben liegt und die größte Errungenschaft die Anbindung ans Münchener S-Bahn-Netz ist. Dafür liegt Icking idyllisch im Grünen mit viel Ausblick in die Isarauen. Grund genug für den WSV Isartal, einst gegründet 1925, im Jahre 1926/27 eine eigene Skisprungschanze aufzubauen. Von 1928 bis 1940 fanden dann auf der Ickinger Skischanze auch regelmäßig Skisprung-Wettbewerbe statt. Bereits in den Zwanzigern und Dreißigern des letzten Jahrhunderts strahlte dieser Wintersport eine gewisse Faszination aus, bekam so aus München zunächst die Ski-Touristen und mit ihnen mehr Gastronomie und sogar die Eisenbahn in den Ort. Und das, obwohl Skispringen damals ja noch nicht viel mit dem heutigen Wintersport gemein hatte. Aktuelle Schanzenasse wie Thomas Morgenstern, Michael Neumayer, Simon Ammann und Co. verstehen sich heute schließlich mehr als Skiflieger und erreichen je nach Schanze bis zu 140 Meter. Damals begnügten sich die Wintersportler noch eher mit Skihüpfen und schafften vielleicht mal um die 30 Meter. Continue reading

Sonnenuntergang am Starnberger See

Sonnenuntergang am Starnberger See Nahe München - inklusive Badespaß. © Andy Ilmberger

Sonnenuntergang am Starnberger See Nahe München – inklusive Badespaß. © Andy Ilmberger

Sommerferien in Bayern und ganz Deutschland, Hauptsaison aller Urlaubnehmer im Reisefieber. Die Menschen zieht es zumeist in den sonnigen Süden – etwa Italien, Spanien, Griechenland, Portugal oder die Türkei – und träumen dabei vom kristallklaren Meer, feinsandigen Stränden und romantischen Sonnenuntergängen. Am Urlaubsort selbst bezieht man dann meist ein Zimmer mit Aussicht auf die Hotelauffahrt oder man erfährt, dass die Sonne genau am anderen Ufer der Insel untergeht. Natürlich sollen auch die Sonnenaufgänge ganz toll sein, doch wollte man im Urlaub nicht eigentlich ausschlafen… oder jedenfalls nicht morgens um 5:15 Uhr aus dem Schlafgemach rumpeln? Continue reading